Mantel-Widerstandsthermometer mit blanken Anschlussdrähten nach DIN EN 60751 (902210)
Eigenschaften
- Für Temperaturen von -50 (-200) ... +600 °C
- Biegsame Mantelleitung mit erschütterungsfestem Messeinsatz
- Als Einfach- oder Doppel-Widerstandsthermometer in Zwei-, Drei- oder Vierleiterschaltung
- Schnelle Ansprechzeit
- Anwendungsspezifische Einbaulänge
Anwendungen
- Mantel-Widerstandsthermometer werden aufgrund ihrer Eigenschaften in Chemieanlagen, Kraftwerken, Rohrleitungen, im Motorenbau, auf Prüfständen sowie an allen Messorten, wo Biegsamkeit und problemloses Auswechseln erwünscht sind, eingesetzt
Beschreibung
Mantel-Widerstandsthermometer bestehen aus einer biegsamen dünnwandigen Mantelleitung aus Edelstahl, worin niederohmige Innenleitungsdrähte aus Kupfer in gepresstem hitzebeständigen Magnesiumoxid eingebettet sind.
Der Temperatursensor ist mit den Innenleitungsdrähten in Zwei-, Drei- oder Vierleitertechnik verbunden und in einem Edelstahlschutzrohr untergebracht. Schutzrohr und Mantelleitung sind miteinander verschweißt. Die Durchmesser beginnen schon bei 1,9 mm.
Der gute Wärmeübergang zwischen Schutzrohr und Temperatursensor ermöglicht kurze Ansprechzeiten (t0,5 ab 0,7 s) und hohe Messgenauigkeiten. Der erschütterungsfeste Aufbau garantiert eine lange Lebensdauer. Durch die biegsame Mantelleitung sind Temperaturmessungen auch an schwer zugänglichen Stellen möglich. Der kleinste Biegeradius beträgt 5x äußerer Durchmesser.
Mantel-Widerstandsthermometer werden serienmäßig mit einem Pt100-Temperatursensor nach DIN EN 60751, Klasse B ausgeliefert. Möglich sind aber auch Ausführungen mit Pt500 oder Pt1000. Der Anschluss kann wahlweise auch in Drei- oder Vierleiterschaltung ausgeführt werden.