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Platin-Chip-Temperatursensoren mit Anschlussdrähten nach DIN EN 60 751, Bauform PCA (906121)

Eigenschaften

  • für Temperaturen von -70 bis +600 °C
  • genormte Nennwerte und Toleranzen
  • Widerstandswerte von 20 bis 2000 Ω
  • linearer Kennlinienverlauf
  • schnelles Ansprechverhalten
  • gute Erschütterungsfestigkeit
  • niedriges Preisniveau

Anwendungen

  • typische Anwendungsbereiche finden sich in den Branchen: Heizungs-, Klima-, Lüftungs-, Medizin- und Labortechnik, weiße Ware, Kraft- und Nutzfahrzeuge sowie Maschinenbau und Industrietechnik

Beschreibung

Platin-Chip-Temperatursensoren gehören zur Kategorie der in Dünnschichttechnik hergestellten Temperatursensoren. Sie werden bei JUMO in modernster Technologie unter Reinraumbedingungen produziert. Die Platinschicht, welche als aktive Schicht fungiert, wird mittels eines Sputterprozesses auf einen Keramikträger aufgebracht und im Anschluss mit einem fotolithografischen Verfahren mäanderförmig strukturiert. Der Feinabgleich erfolgt danach über ein Lasertrimmverfahren. Zum Schutz vor äußeren Einflüssen und zur Isolation wird auf die Platinmäander nach dem Abgleich eine spezielle Glasdeckschicht aufgeschmolzen. Auf Kontaktflächen aufgeschweißte Anschlussdrähte stellen die elektrische Verbindung dar. Die Anschlussdrähte können, je nach Ausführung, aus unterschiedlichen Materialien bestehen und sowohl in der Länge als auch im Durchmesser in gewissen Grenzen variiert werden. Eine weitere auf der Kontaktfläche aufgebrachte Glasschicht fixiert die Anschlussdrähte und dient zusätzlich als Zugentlastung.
Platin-Chip-Temperatursensoren der Bauform PCA sind in vielen Ausführungen als Pt100-, Pt500- oder Pt1000-Temperatursensoren bereits ab Lager lieferbar. Sondernennwerte können auf Anfrage produziert werden. Platin-Chip-Temperatursensoren sind auch hochohmig in kleinen Baugrößen lieferbar. Bedingt durch die geringe Eigenmasse werden sehr schnelle Ansprechzeiten erreicht. Im fixierten Einbauzustand verfügen sie zudem über eine exzellente Erschütterungsfestigkeit. Die Einsatztemperatur ist abhängig von der jeweiligen Ausführung und liegt in der Regel zwischen -70 bis +600 °C. Bei Inkaufnahme gewisser in Grenzen auftretender Nennwertverschiebungen bzw. Hystereseeffekten können diese Platin-Chip-Temperatursensoren auch in weit tieferen Temperaturen als -70 °C eingesetzt werden.
Bei einem Großteil aller auf dem Markt befindlichen Temperaturanwendungen werden Platin-Chip-Temperatursensoren als aktives Bauteil zur Temperaturerfassung verwendet.

Dokumentation
Prospekt