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Was ist der Unterschied zwischen dem symmetrischen und unsymmetrischen Anschluss von pH-Elektroden?

Durch den symmetrischen Anschluss können Messfehler, die durch z.B. einen mangelhaft isolierten Elektromotor verursacht werden, bis zu einem gewissen Grad vermieden werden.
Der Unterschied liegt beim Anschluss der Glas- und Bezugselektrode bzw. der Einstabmesskette. Anstelle der Brücke von Klemme 3 zu 5 (asymmetrischer Anschluss) muss das Flüssigkeitspotential des Messmediums über einen Erdstift am Messumformer angebunden werden. An der Gerätekonfiguration muss nichts geändert werden.

Asymmetrischer Anschluss:

asymmetrischer-anschluss-aquis500
Symmetrischer Anschluss:

symmetrischer-anschluss-aquis500
Beim unsymmetrischen wird die Glaselektrode hochohmig und die Bezugselektrode niederohmig am Messumformer angeschlossen. Durch diesen Unterschied kann es zu Fehlmessungen durch Potentialverschiebungen kommen.
Bei dem symmetrischen Anschluss sind Glas- und Bezugselektrode über jeweils einen Operationsverstärker an der Geräteelektronik angeschlossen. Eine Potentialverschiebung registrieren beide OP’s und somit bleibt die Spannungsdifferenz gleich.