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JUMO-Analysenmesstechnik erweitert das Angebot an Sensoren für die Messung der elektrolytischen Leitfähigkeit von Rein- und Reinstwasser

PI 1734

JUMO-Analysenmesstechnik erweitert das Angebot an Sensoren für die Messung der elektrolytischen Leitfähigkeit von Rein- und Reinstwasser

Im Rahmen der Erweiterung der erfolgreichen JUMO-tecLine-Lf-VA-Reihe nach Typenblatt 202924 wurden zwei neue Messzellen (K = 0,1 und K = 0,01) entwickelt. Durch eine Verkürzung der aktiven Messelektroden erlauben sie den Einbau auch bei kleineren Rohrdurchmessern bzw. Probevolumina. Die Materialauswahl und die technische Gestaltung des Sensors gemäß den Hygienic-Design-Vorgaben der EHEDG, Beachtung der Regularien der ASTM International und des Europäischen Arzneibuches (Ph. Eur.) waren Vorgaben bei der Konstruktion des Sensors. Damit kann der Sensor in Anlagen zur Herstellung von Reinstwasser für die Branchen Pharmazie, Lebensmittel und Biotechnologie eingesetzt werden. Aufgrund eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ist aber auch der Einsatz in Rein- und Reinstwasseranlagen für technische Spülprozesse denkbar (Umkehrosmoseanlagen, Ionentauscher).
Bei der Messung von Rein- und Reinstwasser mit Leitfähigkeiten von ca. 0,05 µS/cm (18,3 MΩ) bis ca. 500 µS/cm kommen konduktive Leitwertsensoren nach dem 2-Elektroden-Prinzip zum Einsatz. Entscheidend für die besten Messergebnisse sind hier die Zellenkonstanten der Sensoren. So muss für die Messung von Reinstwasser höchster Güte (unter 1 µS/cm) zwingend eine Messzelle mit Zellenkonstante K = 0,01 eingesetzt werden. Im Bereich von 10 µS/cm bis max. ca. 500 µS/cm kommen Zellen mit K = 0,1 zum Einsatz.
Die mediumsberührenden Teile sind aus Edelstahl 1.4435 (316L) in elektropolierter Qualität gefertigt. Für sie können Abnahmeprüfzeugnisse nach EN 10204 3.1 sowie Rauigkeitszertifikate (besser 0,8µm gemäß Ph. Eur. bzw. ASTM International) zur Verfügung gestellt werden. Die verwendeten Dichtungen und Kunststoffe entsprechen den Anforderungen der FDA und sind physiologisch unbedenklich. Die Zellenkonstante kann ausgemessen und mit ASTM-Prüfzeugnis bestätigt werden. Dies ist insbesondere bei Pharmawasseranlagen von Bedeutung. Der elektrische Anschluss erfolgt über M12-Stecker. Zur Temperaturerfassung ist ein Pt1000, Klasse A, integriert.
Der Sensor wurde mit dem JUMO-PEKA-Prozessanschlusssystem ausgestattet. Dieses besitzt eine EHEDG-Zulassung und genügt damit den höchsten Hygieneansprüchen. Dank des modularen Systemaufbaus kann der in Lagerausführung vorhandene Sensor schnell mit jedem vom Kunden gewünschten Prozessanschluss ausgestattet werden. Der passende Adapter (z. B. Clamp, VARIVENT©, Milchkegel, Einschweißstutzen) wird als Modul auf den Sensor geschraubt.

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