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Neue Verordnung für Verdunstungskühlanlagen zwingt zum Handeln

JUMO Mess- und Regeltechnik sorgt für Sicherheit

PI 2085

Neue Verordnung für Verdunstungskühlanlagen zwingt zum Handeln

Das Bundeskabinett hat im März 2017 dem Entwurf der „Zweiundvierzigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes" (42. BImSchV) zugestimmt und somit Vorgaben für einen hygienisch einwandfreien Betrieb von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern gemacht. JUMO bietet die passende Technik zur Einhaltung der Verordnung.


Schätzungen zufolge existieren in Deutschland rund 60.000 Verdunstungskühlanlagen aller möglichen Größen. Betreiber werden durch die neue 42. BImSchV haftbar für die hygienegerechte Wartung und Pflege sowie den Betrieb. Die neue „Legionellenverordnung" sieht eine Anzeigepflicht vor, die sowohl für Neu- als auch für Alt-Anlagen gilt.


Bei Verdunstungskühlanlagen entstehen feuchte Abluftwolken, in denen Kühlwassertropfen als Aerosol enthalten sind. Durch diese können gefährliche Bakterien verteilt werden, die bei Einatmung schwere Erkrankungen auslösen können. Bekannt ist hier vor allen Dingen die Legionärskrankheit.


Zur Ausrüstung neuer Kühltürme – aber insbesondere auch zur Nach- oder Umrüstung von Altanlagen – bietet JUMO passende Mess- und Regelgeräte an. Ideal auf die neue Verordnung ist das modulare Mehrkanalmessgerät für die Flüssigkeitsanalyse JUMO AQUIS touch ausgelegt. Neben der Kontrolle der Absalzung des Kühlturmes über die Messung der Leitfähigkeit, bietet das Gerät die Möglichkeit der kontrollierten Dosierung von Bioziden für die Kühlturm-Hygiene. Die Absalzverriegelung während der Biozid-Dosierung, das Einhalten von Einwirkzeiten des Biozids sowie die Grenzwertüberwachung aller wichtigen Parameter sind ebenfalls steuerbar.


Zusätzlich bietet das Gerät – wie gefordert – auch die Möglichkeit der Datenaufzeichnung in einem manipulationssicheren Format mit Datum und Zeitstempel. So kann der Betreiber auch rückwirkend die korrekte Arbeitsweise seines Kühlturmes nachweisen.


Wird das Gerät in das Netzwerk des Betriebes eingebunden, ist eine Fernabfrage der Daten möglich. Über eine solche Anbindung können auch Warn- und Alarm-Meldungen per SMS oder E-Mail versandt werden. Damit ist eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung des Kühlturmes gewährleistet. Weitere Möglichkeiten sind die pH-Wert-Messung und -Regelung, die Überwachung des Hygienezustandes des Kühlwassers mittels Redox-Messung oder die direkte Messung von Desinfektionsmitteln wie Chlor, Chlordioxid und Ozon.

Darüber hinaus hat JUMO die notwendige Sensorik und das Einbauzubehör im Programm. Für kleinere Nachrüstungen bietet JUMO einkanalige Standardgeräte sowie Messtechnik für Trübung und Durchfluss an.

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Telefon: +49 661 6003-238
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