More than sensors+automation
Suche

Pneumatische Wechselarmatur zur Reduzierung des Wartungsaufwandes bei pH-Elektroden

PI 1706

Pneumatische Wechselarmatur zur Reduzierung des Wartungsaufwandes bei pH-Elektroden

Die neue pneumatische Wechselarmatur Typ 202823 von JUMO kann überall dort eingesetzt werden, wo Sensoren besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Dies können Anwendungsbereiche sein, in denen es zu starken Verschmutzungen oder Ausfällungen kommt, sowie solche mit besonderen Anforderungen (z. B. Sterilisierbarkeit, hygienische Anwendungen). Durch die automatisierte regelmäßige Reinigung des Sensors kann dessen Standzeit in problematischen Mediumsumgebungen signifikant verbessert werden. Einsatzgebiete finden sich in der Wasser- und Abwassertechnik, der Pharmazie, der chemischen Industrie und der Lebensmitteltechnik.

Die neue pneumatische Wechselarmatur Typ 202823 kann alle han­delsüblichen pH-Sensoren mit einer Einbaulänge von 225mm und 12mm Durchmesser aufnehmen. Um den viel­fältigen Prozessanforderungen gerecht zu werden, wird die Wechselarmatur in Edelstahl (1.4404/316L) geliefert. Zudem stehen verschiedene Dichtungsmaterialien zur Verfügung. Die robuste Ausführung erlaubt Drücke bis 16bar und Temperaturen bis 140°C. Die Armatur wird über ein entsprechendes Durchflussgefäß an Behälter oder Rohrleitungssysteme adaptiert. Für den Einsatz im Pharmabereich ist eine Aus­führung mit zertifizierten Prozessanschlüssen (EHEDG/3A) erhältlich.

Die Armatur kann entweder über eine externe Steuerung (SPS) oder über die optionale Steuerungseinheit Typ EXmatic 460 betrieben werden. Zum Starten der Messung wird der Armatur Druckluft zugeführt.

Der pneumatische Antrieb fährt das Tauchrohr bis zur maximalen Eintauchtiefe in das Prozessmedium. Eine Sicherungseinrichtung verhindert das Einfahren des Tauchrohres, wenn kein Sensor eingebaut ist. Sobald die Endposition „Messen“ erreicht wird, erhält die Steuerung eine pneumatische Positionsrückmeldung. In dieser Position ist der Anschlusskopf des Sensors in die Antriebseinheit versenkt und macht dessen Ausbau unmöglich. Jetzt werden die Messwerte der Prozessflüssigkeit aufgenommen. Ist eine Reinigung des Sensors notwendig, kann er ohne Prozessunterbrechung aus dem Medium gefahren werden. Dazu muss die Armatur in die Position „Service“ gebracht werden. Das Erreichen dieser Position wird der Steuerung ebenfalls über eine Positionsrückmeldung mitgeteilt. In der Position „Service“ wird die Spülkammer durch Dichtungen geschützt, damit keine Prozessflüssigkeit austreten kann.

Downloads

Kontakt

Redaktionelle Auskunft

Susanne Sippel
Telefon: +49 661 6003-238
E-Mail: Vorname Punkt Nachname at jumo Punkt net

Technische Auskunft

Matthias Kremer
Telefon: +49 661 6003-402
E-Mail: Vorname Punkt Nachname at jumo Punkt net