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JUMO Wtrans: Drahtloses Temperaturmesssystem mit ATEX-Zulassung und Elektronikbaugruppen bis 125 °C

PI 1666

JUMO Wtrans: Drahtloses Temperaturmesssystem mit ATEX-Zulassung und Elektronikbaugruppen bis 125 °C

Die Sender mit ATEX-Zulassung können direkt in einem explosionsgefährdeten Bereich platziert werden. Der Empfänger wird außerhalb der eigentlichen Ex-Zone montiert. Somit erübrigen sich kostenintensive Installationen mit Schutzbarrieren und Speisetrennern. Die Funktechnologie von JUMO zeigt hierbei einen völlig neuen Weg auf und ermöglicht dem Kunden die grenzüberschreitende Übermittlung von Temperaturmesswerten aus dem Ex-Bereich heraus. Dabei darf sich der Wtrans-Sender sogar bis zum Prozessanschluss in Zone 0 befinden. Der Fühlergriff sitzt in diesem Beispiel dann in Zone 1. Selbstverständlich kann auch das Komplettgerät in Zone 1 betrieben werden.

 Erstmals kann damit ein Ex-Bereich als vollständig von der „Außenwelt“ abgekoppelt betrachtet werden. Der Sender befindet sich auch weiterhin im Fühlergriff und ist durch ein wasser- und staubdichtes Gehäuse geschützt. Als äußeres Unterscheidungsmerkmal wurde ein blauer Kunststoffgriff gewählt.

Geräte mit einer Temperaturbeständigkeit bis 125°C finden in Bereichen Anwendung, wo die Sendeelektronik zwangsweise im eigentlichen Prozess mit untergebracht ist. Dies ist zum Beispiel in Durchlauföfen der Fall, wenn die Sender zur Messung in der Ware stecken müssen und ihre Temperaturdaten aus der heißen Zone heraus senden. Äußeres Unterscheidungsmerkmal ist hier ein grauer Kunststoffgriff.

Es gibt Ausführungen, mit denen bei festem Schutzrohr von –30…+260 °C gemessen werden kann, sowie Ausführungen für einen Temperaturbereich von –200…+600 °C mit M12-Steckverbinder und abgesetztem Temperaturfühler. Die Skalierung des jeweiligen Ausgangswertes obliegt dem Anwender und kann individuell an die Messaufgabe angepasst werden.

Die Tragschienen-Empfänger stellen die Messwerte auch weiterhin über vier Analogausgänge (0[4]…20 mA, 0…10 V) oder zwei Analogausgänge und zwei potenzialfreie Relais sowie über eine RS-485-Schnittstelle mit Modbus-Protokoll zur Verfügung. Pro Empfänger können über diese Schnittstelle bis zu 16 Wtrans-Sender verwaltet werden.

Durch den Einsatz der zukunftsweisenden Funkübertragungs-technologie von JUMO ergibt sich in allen Industrieapplikationen eine starke Reduzierung des Installationsaufwandes. Weitere Vorteile liegen ganz klar auf der Hand: Lange Anschlussleitungen in kabelgebundenen Systemen sind fast immer hinderlich für den Anwender. Funkbasierte Temperatursensoren bieten gerade im höheren Prozesstemperaturbereich effektive und günstige Alternativen im Vergleich zu drahtgebundenen Lösungen. Störanfällige, kostspielige Kabelverbindungen fallen weg, die funkbasierte Temperatursensortechnik funktioniert auch in rauer Industrieumgebung sowie in explosionsgefährdeten Bereichen. Im Vergleich zur drahtgebundenen Messdatenübertragung reduzieren sich auch die Kosten bei Wartung, Reparatur und Neuinstallation. Durch diese Weiterentwicklungen werden völlig neue Anwendungsgebiete für eine komfortable Messwertaufnahme und Übertragung von Temperaturdaten erschlossen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.jumo.net.
 

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