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Flockung

Die in das Schwimmbadwasser gelangten  Schwimm-, Schweb- und Sinkstoffe bis zu einer Größe von 0,001 mm können durch eine Filtration von effektiven Filteranlagen aus dem Wasser entfernt werden. Jeder Badegast bringt jedoch beim Baden auch kolloidial gelöste Verunreinigungen wie z.B. Bakterien, Keime, Körperfette, Kosmetika in das Wasser mit ein. Diese Stoffe, mit einer Größe von ca. 0,1 - 0,001 µm, sind für das Auge nicht mehr direkt sichtbar und verteilen sich feinst im Beckenwasser.

Solche Verschmutzungen werden besonders beim Einsatz von Unterwasserscheinwerfern als Trübung sichtbar und können auch durch hochwirksame Filtertechnik nicht vollständig entfernt werden. Die Folge kann ein Anstieg des gebundenen Chlors sein, was zu einer organischen Belastung in den Becken führen kann.

Durch den Einsatz von Flockungsmitteln ballen sich diese Schmutzpartikel zu filtrierbaren Flocken zusammen und können anschließend in der Filteranlage zurückgehalten werden. Als Flockungsmittel werden Aluminium- und Eisensalze verwendet, welche im Wasser schwer lösliche, flockenartige Niederschläge bilden.